Dr. Brian May, das Gitarre spielende Genie
Veröffentlicht am: 16. Juli 2020

Hallo zusammen,

als ich ein Kind und Jugendlicher war, hieß eine der bekanntesten Rockgruppen der Welt „Queen“. Kennen Sie Queen? Blöde Frage. Natürlich. Jeder kennt Queen. Der Sänger von Queen hieß Freddy Mercury, der Gitarrist Brian May. Verzeihung: Dr. Brian May, so viel Zeit muss sein.

Wussten Sie, dass Brian May einen Doktortitel in Astrophysik hat? Kein Witz. Der Titel seiner Doktorarbeit heißt „A Survey of Radial Velocities in the Zodiacal Dust Cloud“ (auf Deutsch in etwa: „Ermittlung der Radialgeschwindigkeiten von interplanetarem Staub im Zodiakallicht“). Können Sie im Internet recherchieren. Brian May hat auch in „Nature“ veröffentlicht, dem vermutlich renommiertesten wissenschaftlichen Journal im Bereich Naturwissenschaften.

Hier kommt die Geschichte dahinter: Brian May hat Astrophysik am Imperial College in London studiert. Anfang der 1970er Jahre war er dort Doktorand und hat zum Thema Zodiakallicht geforscht. Plötzlich wurde seine Band immer erfolgreicher, und er sagte sich: „Ok, unsere Musik wird aktuell gerne gehört. Aber das Musikgeschäft ist schnelllebig, man weiß nie, wie lange das geht. Ich konzentriere mich jetzt erst mal auf die Musik, und wenn ich nicht mehr erfolgreich bin, gehe ich zurück und mache meine Doktorarbeit fertig.“

35 Jahre, 200 Millionen verkaufte Alben, 700 Gold- und Platin-Schallplatten und dutzende Nummer-1-Hits später räumte er irgendwann seinen Keller auf und fand die Kiste mit der zu 80% fertigen Doktorarbeit. Er sagte sich: „Ok, jetzt gehe ich nochmal an die Uni zurück und mache die Arbeit fertig.“ Gesagt getan. Er suchte sich einen neuen Betreuer, forschte weiter zum Zodiakallicht, veröffentlichte die Arbeit und erhielt dafür seinen Ph.D..

Irre, oder?

Ich verstehe nichts von Astrophysik, und den Begriff „Zodiakallicht“ habe ich zum ersten Mal in seiner Arbeit gehört. Ich kann es mir aber schon vorstellen, dass das Universum ein sehr, sehr spannendes Forschungsfeld ist.

Ein großer Experte auf diesem Gebiet ist Prof. Dr. Robi Banerjee, Astrophysikprofessor und Direktor der Hamburger Sternwarte. Er hat einen Aufsatz darüber geschrieben, wie man Sonnenenergie auf der Erde nutzen kann. Und er sagt: „75% des Universums bestehen aus Wasserstoff, wenn man die unbekannte Dunkle Materie und Dunkle Energie vernachlässigt.“ [Anmerkung: Meint er mit letzterem Batterien und deren Förderer? ;-))) ]

Am 29.07.2020 um 17 Uhr – quasi als Abschluss vor der Sommerpause – wird er uns in einem sehr interessanten Webinar einen Einblick in das Universum geben und dann ableiten, was das für uns irdische Ingenieure bedeuten kann. Ich freue mich sehr auf diesen Exkurs in ein Thema, das zwar vielleicht im Alltag nicht sofort zu Umsatz führt, aber garantiert sehr inspirierend ist für uns alle.

Hier kommen die Infos:

Thema: „Hydrogen in the Universe – and on Earth”

Referent: Prof. Dr. Robi Banerjee, Direktor der Hamburger Sternwarte

Datum: 29.07.2020, 17 Uhr

Preis: kostenfrei

Ort: https://event.webinarjam.com/channel/mission-hydrogen-hue
 
Coole Sache, oder? Melden Sie sich an. 🙂

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und viele Inspirationen.
 
David Wenger
PS: In den zwei Wochen danach gibt es kein Webinar. Sommerpause. Was dann kommt, sehen Sie auf www.mission-hydrogen.de. 🙂

Verfolgen Sie doch auch die Diskussion auf LinkedIn.

Oder senden Sie eine E-Mail an: solution(at)wenger-engineering.com

30,000 people from over 100 countries read David Wenger’s email blog every week.

Sign up to be infotained about hydrogen, electromobility and renewable energies.

*By clicking on „Subscribe“ you agree to the use of your data for marketing purposes in the context of our privacy policy. Your data is safe with us and will be treated confidentially.