Meine Tellerwäscher-Geschichte
Veröffentlicht am: 26. Mai 2020

Hallo zusammen,

alle Online-Marketer und Blogger haben eine Tellerwäscher-Geschichte, die sie gerne zum Besten geben. Der Prototyp dieser Geschichte geht so:
„Ich war x Jahre alt und komplett pleite, lebte in einem Pickup und wusste kaum, wie ich meine Rechnungen bezahlen sollte. Um zu Geld zu kommen, bewarb ich mich als Müllmann. Die Stadtverwaltung stellte 57 Leute ein – aber ich war der Einzige, den sie ablehnten, weil ich laut ihrer Aussage zu dumm war für den Job. Als ich dann nicht mehr wusste, wie es weitergehen sollte, steckte mir meine Oma ihre letzten 50 Euro zu, und ich investierte sie in Onlinemarketing. Das hat mein Leben komplett verändert und jetzt bin ich Fanstastilliardär und habe einen eigenen Diener, der sich nur um meine Lamborghinis kümmert. Wenn auch Sie so erfolgreich werden wollen wie ich, kaufen Sie jetzt mein Produkt zum Supersonderspezialpreis.“

Ich habe nie als Tellerwäscher gearbeitet, und ich war nie Müllmann. Als Student hatte ich zwar auch nicht viel Geld, aber dank meiner Eltern musste ich auch nie im Auto schlafen. Hier kommt aber eine wahre Geschichte aus meinem Leben:

Als ich mit meiner Doktorarbeit nahezu fertig war, habe ich mir überlegt, was ich danach machen könnte. Unter anderem habe ich mich bei Linde beworben. Vielleicht kennen Sie Linde. Eine der weltgrößten Gasefirmen und Marktführer im Bereich Wasserstoff. Ich dachte, dass die einen mehrsprachigen Verfahrenstechniker wie mich, der noch dazu im Bereich Wasserstoff promoviert hatte – am Lehrstuhl, den Carl von Linde gegründet hatte – vielleicht gut gebrauchen könnten. Nach exakt vier Tagen hatte ich eine Absage im Briefkasten. Vier Tage! Das muss ja ein umfangreicher Prozess gewesen sein, mit dem Linde mit meine Unterlagen geprüft hat…so ist das bei Profis…

Einen kurzen Moment war ich frustriert, und dann habe ich beschlossen, das Beste draus zu machen.

Heute arbeitet Wenger Engineering intensiv mit Linde zusammen, und ich reibe diese Geschichte jedem Linde-Mitarbeiter unter die Nase. Manche sind heute noch schockiert, und manche danken vermutlich insgeheim dem lieben Gott, dass sie so eine scharfsinnige Personalabteilung haben in München und Leute wie mich pauschal ablehnen…anyway.

Ein Linde-Mitarbeiter, den ich sehr schätze, hat vor etwa zwei Jahren eine Präsentation gehalten, die aufzeigt, was mit den rund 13.000 Tankstellen in Deutschland passiert, wenn der Großteil der Autos auf Batterie umgestellt wird. Kurzfassung: die gehen alle den Bach runter, da das kein Geschäftsmodell ist für sie. Futsch. Weg vom Fenster. Abtreten.

Sein Vorschlag heißt naturgemäß Gastankstelle. Water Stuff. Und darin ist er sehr gut und hat weltweit führende Lösungen für seine Kunden. Und falls Sie jetzt wissen wollen, warum das insgesamt besser ist als Strom, der ja eh aus der Steckdose kommt, fragen Sie ihn doch einfach. Diesen Mittwoch, um 17 Uhr: https://event.webinarjam.com/channel/mission-hydrogen-lin.

Eigentlich hätte diese Woche Webinar-Marathon sein sollen. Leider hat das Kabinett gestern den Termin nun zum dritten Mal verschoben. Hoffen wir also auf kommenden Mittwoch. Direkt einen Tag später wird in bewährter Weise Werner Diwald mit einem Gesprächspartner, den er noch aus dem Hut zaubern wird, davon berichten – frei nach dem Motto „Eben noch im Deutschen Bundestag, jetzt auf der Mission Hydrogen Showbühne“. Sie können sich schon mal für das Webinar registrieren auch wenn wir noch nicht so ganz genau wissen wann es stattfindet: https://event.webinarjam.com/channel/missionhydrogen-nws2.

Diesen Freitag werden Sie auf diesem Kanal den neuen NOW-Geschäftsführer Kurt-Christoph von Knobelsdorff kennenlernen können. Herr Diwald wird ihn nach einer Woche im Amt exklusiv bei uns für Sie interviewen und ihn zu seinen Ambitionen und Plänen befragen: https://event.webinarjam.com/channel/missionhydrogen-dwv1.

Kommen Sie damit gut durch die Woche? 🙂

Gruß
David Wenger

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